Die Rispenhortensie: Der pflegeleichte Blütentraum für euren Garten

Hallo Ihr Lieben,

heute möchte ich Euch eine meiner Lieblingspflanzen vorstellen. Sie gibt im Sommer alles, ist winterhart und braucht kaum Pflege. Die Rispenhortensie – mit ihren großen, kegelförmigen Blütenwolken bringt sie Eleganz in den Garten und ist einfach wunderschön. Jetzt im Herbst ist genau die richtige Zeit sie in den Garten zu pflanzen, um im nächsten Jahr diese wundervolle Blütenpracht erleben zu können.

Schaut euch an, wie groß inzwischen die Blüten meiner Pflanze sind. 🥰

 

Der perfekte Standort: Wo sie sich am wohlsten fühlt
Rispenhortensien sind echte Sonnenanbeter. Anders als andere Hortensienarten kommen sie mit direkter Sonne wunderbar zurecht, solange der Boden feucht genug ist. Ein halbschattiger Platz ist ebenfalls völlig okay. Achtet darauf, dass sie genug Platz zum Atmen hat, denn manche Sorten können recht groß und ausladend werden.

Die Pflanzung: So gebt ihr ihr einen guten Start
Ihr könnt eure Rispenhortensie im Frühjahr oder Herbst pflanzen.

  • Das Loch: Grabt ein Loch, das doppelt so groß ist wie der Wurzelballen.
  • Die Erde: Sie liebt humosen, leicht sauren Boden. Mischt eure Gartenerde am besten mit etwas Hortensien- oder Moorbeeterde.
  • Das Angießen: Nach dem Einsetzen solltet ihr sie ordentlich wässern, damit die Wurzeln guten Kontakt zur Erde bekommen.

Pflege: Was eure Hortensie von euch braucht
Eigentlich ist sie recht anspruchslos, aber ein bisschen Liebe schadet nie:

  • Wasser: Im Sommer hat sie ordentlich Durst. Achtet darauf, dass die Erde gleichmäßig feucht bleibt, besonders an heißen Tagen.
  • Dünger: Gönnt ihr im Frühjahr (März/April) einen organischen Langzeitdünger oder speziellen Hortensiendünger. Das gibt ihr die Kraft für die riesigen Blüten. Bitte achtet darauf, ab August nicht mehr zu düngen, damit die neuen Triebe rechtzeitig vor dem Winter aushärten und nicht so leicht erfrieren können.

Der Schnitt: Keine Angst vor der Schere!
Hier machen viele einen Fehler, dabei ist es ganz einfach: Rispenhortensien blühen am neuen Holz (also an den Trieben, die erst im Frühjahr wachsen).

  • Wann? Schneidet sie im Spätwinter oder frühen Frühjahr (Februar/März) zurück.
  • Wie? Seid ruhig mutig! Schneidet die Triebe des Vorjahres auf zwei bis drei Augenpaare (Knospen) zurück. Je kräftiger ihr schneidet, desto größer werden die Blütenbälle im Sommer.

Vermehrung: Mehr Blüten für euren Garten
Wollt ihr noch mehr davon? Das geht ganz einfach über Stecklinge.

  1. Schneidet im Frühsommer (Juni/Juli) einen Trieb ohne Blüten ab (ca. 10–15 cm lang).
  2. Entfernt die unteren Blätter und steckt den Trieb in einen Topf mit Anzuchterde.
  3. Haltet die Erde feucht und stellt den Topf an einen hellen, aber nicht sonnigen Ort. Nach ein paar Wochen bilden sich Wurzeln!

Rispenhortensien und Insekten: Die Wahl der richtigen Sorte
Wer einen Garten hat, möchte natürlich, dass die Pflanzen nicht nur wunderschön aussehen, sondern auch viel Nahrung für Insekten liefern. Als ich diese Pflanzen gekauft habe, muss ich gestehen, fand ich sie einfach nur schön, so dass ich darauf nicht geachtet habe. Hier handelt es sich um die Sorte Limelight, die gezielt darauf gezüchtet wurde, fast ausschließlich aus dichten, sterilen Schaublüten zu bestehen. Das heißt nicht, dass sie kein Nahrungsangebot für Insekten liefern. Die Hummeln und Bienen müssen sich nur etwas mehr anstrengen um an den schmackhaften Nektar in den fertilen Blüten zu kommen. Doch bei der Menge an Insekten, die sich auf den Blüten tummeln, scheint es sich zu lohnen. Es ist schon witzig zu sehen, wenn von einer Hummel nur noch das Hinterteil aus der Blüte schaut.

Wer lieber Sorten in seinem Garten möchte, die noch mehr Nahrung für die Insekten liefern, den rate ich eher zu den Sorten: Kyusu, Wim´s Red, Tardiva oder Great Star.

Die vier Sorten zeichnen sich durch ihren hohen Anteil an echten fertilen Blüten aus, wodurch sie reichlich Nektar und Pollen liefern. Sie sind alle wunderschön!

Angezogene Insekten

  • Hummeln und Wildbienen: Nutzen vor allem die frei zugänglichen Staubgefäße der winzigen fruchtbaren Blüten als verlässliche Pollen- und Nektarquelle vom Hochsommer bis in den Herbst.
  • Schwebfliegen: Werden stark von den offenen Blütenständen angelockt; ihre Larven dienen im Garten zudem als effektive Blattlausvertilger.
  • Schmetterlinge: Besuchen die Rispen gerne zur Nektaraufnahme (z. B. Tagpfauenauge, Admiral oder Kleiner Fuchs).
  • Honigbienen und kleine Käfer: Profitieren besonders von den Sorten mit zartem Honigduft, der an warmen Tagen weithin wahrnehmbar ist.

Besonderheiten der einzelnen Sorten
Hier sind die vier Sorten, die ich euch besonders an Herz legen kann, Kyusu, Wim´s Red, Tardiva oder Great Star:

Kyushu

  • Blüte und Duft: Trägt besonders luftige, schlanke weiße Blütenkegel mit einem ausgeprägten, süßlichen Duft, der Bestäuber über weite Strecken anlockt.
  • Wuchs und Eigenart: Wächst sehr straff aufrecht und standfest. Das Laub glänzt auffallend frischgrün und bleibt bis in den Spätherbst gesund.

Wim’s Red

  • Farbspiel: Bietet ein spektakuläres dreistufiges Farbschauspiel: Sie öffnet sich im Frühsommer strahlend weiß, färbt sich im Hochsommer rosa und wechselt im Frühherbst zu einem tiefen, intensiv leuchtenden Weinrot.
  • Blütezeit und Triebfarbe: Blüht oft schon ab Ende Mai/Juni – deutlich früher als die meisten anderen Rispenhortensien. Die dunklen, rötlichen Stängel setzen einen starken optischen Kontrast.

Tardiva

  • Spätblüher: Ihr Name leitet sich vom lateinischen tardus (spät) ab. Sie öffnet ihre lockeren, spitz zulaufenden Blütenrispen oft erst ab August und blüht bis weit in den Oktober hinein.
  • Ökologischer Wert: Dient Insekten als essenzielle Spättracht in einer Jahreszeit, in der das sonstige Nahrungsangebot im Garten bereits merklich schrumpft.

Great Star (auch bekannt als Le Vasterival)

  • Blütenform: Besitzt ein unverwechselbares Erscheinungsbild mit auffällig großen, wellenförmigen sterilen Randblüten, die wie flatternde weiße Propeller oder Sterne über dem lockeren Teppich aus fertilen Miniblüten schweben.
  • Gestaltung: Bildet im Beet einen auffälligen architektonischen Akzent, ohne dabei kompakt oder künstlich überzüchtet zu wirken.

Für welche Pflanze ihr euch auch immer entscheidet, sie wird wundervoll in eurem Garten aussehen. Viel Freude damit!

Herzlichst eure

            Svenia

Veröffentlicht unter Blumen- und Staudenbeete, Heimische Tierwelt | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Hagebuttenmarmelade leicht gemacht – ohne lästiges Entkernen

Hallo Ihr Lieben,

wie in meinen Gartentipps für den September bereits angekündigt, habe ich heute das versprochene Rezept für euch! Meist schrecken wir davor zurück Hagebutten zu verarbeiten, da es mühsam ist sie aufzuschneiden und die kleinen Kerne – die ja auch als Juckpulver bekannt sind – einzeln herauszukratzen. In diesem Rezept verzichten wir darauf! Mit einem einfachen Trick sparen wir uns stundenlange Arbeit und holen uns stattdessen ganz entspannt den fruchtigen Geschmack des Spätsommers auf unser Frühstücksbrötchen.

Hier sind zwei einfache Rezepte – einmal für eine Küchenmaschine mit Kochfunktion (wie Monsieur Cuisine, Thermomix oder Cookit) und einmal ganz klassisch für den Kochtopf.

Vorbereitung für beide Varianten
Du brauchst ca. 1 kg frische Hagebutten, um am Ende etwa 500 g reines Fruchtmark für die Marmelade zu erhalten.

  • Hagebutten waschen.
  • Jeweils den schwarzen Blütenansatz und den Stiel abschneiden. (Tipp: Zieh dir dafür am besten Einweghandschuhe an, falls doch mal eine Hagebutte aufplatzt – die feinen Härchen jucken sonst an den Händen).
  • Die Früchte bleiben ganz, sie werden nicht entkernt!


Variante 1: Hagebuttenmarmelade z.B. im Monsieur Cuisine

Zutaten für den Kochvorgang:

  • 500 g gewonnenes Hagebuttenmark (aus ca. 1 kg frischen Früchten)
  • 250 g Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zum Weichkochen: ca. 200 ml Apfelsaft oder Wasser

Zubereitung:

  • Weichkochen: Die vorbereiteten, ganzen Hagebutten mit dem Apfelsaft (oder Wasser) in den Mixtopf geben. Für 25 Minuten | 100 °C | Stufe 1 weichkochen.
  • Passieren (Handarbeit): Die weiche Masse aus dem Mixtopf in ein feines Sieb oder eine Flotte Lotte geben und kräftig durchstreichen. Die Kerne und harten Schalen bleiben zurück, unten hast du das wunderbar feine Hagebuttenmark. Den Mixtopf kurz ausspülen.
  • Marmelade kochen: 500 g von dem Hagebuttenmark abwiegen und zusammen mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft zurück in den Mixtopf geben. Alles für 10 Minuten | 100 °C | Stufe 2 aufkochen. (Sobald es sprudelnd kocht, ab da ca. 4 Minuten kochen lassen).
  • Abfüllen: Gelierprobe machen (einen Löffel Marmelade auf einen kleinen Teller geben – wird sie fest, ist sie fertig). Die heiße Marmelade sofort in saubere, sterilisierte Gläser füllen, fest verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.


Variante 2: Hagebuttenmarmelade klassisch im Kochtopf

Zutaten:

  • 500 g gewonnenes Hagebuttenmark (aus ca. 1 kg frischen Früchten)
  • 250 g Gelierzucker (2:1)
  • 2 EL Zitronensaft
  • Zum Weichkochen: ca. 250 ml Apfelsaft oder Wasser


Zubereitung:

  • Weichkochen: Die vorbereiteten, ganzen Hagebutten zusammen mit dem Apfelsaft oder Wasser in einen großen Topf geben. Aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze mit geschlossenem Deckel ca. 30 bis 40 Minuten weichköcheln lassen. Ab und zu umrühren. Wenn die Flüssigkeit verdampft ist, noch einen kleinen Schuss Wasser nachgeben. Die Hagebutten müssen richtig schön weich und matschig sein.
  • Passieren: Die heiße Masse durch ein Haarsieb oder die Flotte Lotte streichen, sodass du das reine Fruchtmark auffängst.
  • Marmelade kochen: 500 g von dem Mark mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in den (vorher ausgespülten) Topf geben. Unter Rühren sprudelnd aufkochen lassen. Ab dem Moment, wo es richtig kocht, genau 4 Minuten unter ständigem Rühren weiterkochen lassen.
  • Abfüllen: Gelierprobe machen, kochend heiß in Gläser abfüllen, verschließen und abkühlen lassen.

Ein kleiner Geschmacks-Tipp: Hagebutte harmoniert unheimlich gut mit Vanille. Wenn du magst, kannst du beim Marmeladekochen im letzten Schritt (egal ob in der Maschine oder im Topf) noch etwas Vanilleextrakt oder das Mark einer halben Vanilleschote dazugeben. Das rundet den leicht säuerlichen Geschmack perfekt ab!

Lasst es euch schmecken!

Herzlichst eure
Svenia

Veröffentlicht unter Rezepte | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Gartentipps im September – Monatsübersicht

Hallo Ihr Lieben, der Sommer verabschiedet sich langsam, und der September taucht unsere Gärten in ein wunderbares Farbenmeer. Die kühleren Tage laden dazu ein, wieder richtig aktiv zu werden, denn jetzt ist die richtige Zeit, um die Fülle der Saison auszukosten und gleichzeitig die Weichen für ein blühendes und ertragreiches nächstes Jahr zu stellen.

Pflege und Formschnitt
Nach dem Spätsommer brauchen einige Pflanzen jetzt etwas Zuwendung und den passenden Schnitt:

  • Stauden: Verblühte Stauden können jetzt zurückgeschnitten werden. Falls sie zu groß geworden sind, lassen sie sich durch Teilung hervorragend verjüngen und vermehren.
  • Beerenobst: Bei Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren steht jetzt ein ordentlicher Pflegeschnitt an.

Aussaat im September
Die ersten Beete leeren sich – perfekt für eine späte Aussaat oder zur Vorbereitung des Bodens:

  • Gemüse und Salate: Rettich, Radieschen und Spinat sowie die klassischen Wintersalate wie Feldsalat und Winterpostelein können jetzt noch in die Erde.
  • Blumen: Für die Blütenpracht im nächsten Jahr werden jetzt Fingerhut und der leuchtend Gelbe Scheinmohn gesät.
  • Gründüngung: Offene Flächen schützt man am besten mit Senf, Lupinen, Phacelia oder Klee. Das lockert den Boden tiefgründig und schützt vor Nährstoffverlust durch den Herbstregen.

 

Pflanzen und vermehren
Der Frühling beginnt im Herbst! Was jetzt in den feuchtwarmen Boden kommt, wächst bis zum Winter noch gut an:

  • Knollen und Zwiebeln: Knoblauchzehen für die nächste Ernte stecken. Auch die Blumenzwiebeln für das Frühjahr (Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen, Krokusse) dürfen ab jetzt in die Erde.
  • Herbstzauber und Gehölze: Herbststauden wie Herbstanemonen, Astern und Sonnenhut einpflanzen. Auch frostharte Gehölze wurzeln jetzt optimal an.
  • Johannisbeeren vermehren: Einfach kräftige, gut verholzte Steckhölzer von den Sträuchern abschneiden und in die Erde stecken, um ganz unkompliziert neue Sträucher heranzuziehen.

Erntezeit!
Die Mühe der letzten Monate zahlt sich aus:

  • Gemüse: Tomaten, Paprika und Zuckermais sind bereit für die Küche.
  • Obst: Äpfel und Birnen sind reif und wollen gepflückt werden.
  • Mein Tipp: Unbedingt Hagebutten ernten! Daraus lässt sich eine leckere Hagebuttenmarmelade zaubern – das Rezept folgt in der nächsten Woche.

Wintervorbereitung
Langsam wird es Zeit, den Garten für die kühlere Saison vorzubereiten:

  • Tiere unterstützen: Das Igelhaus an einem ruhigen Ort unter Hecken aufstellen. Nistkästen der Vögel gründlich reinigen, damit sie als parasitenfreier Winterschlafplatz dienen.
  • Obstbäume schützen: Rechtzeitig Leimringe an den Stämmen anbringen, um sie vor dem Frostspanner zu bewahren.
  • Letzte Rasenpflege: Eine letzte Düngung für dieses Jahr (am besten mit kaliumbetontem Herbstdünger) ausbringen. Kahle Stellen können bei dem noch warmen Boden problemlos nachgesät werden.
  • Klar Schiff machen: Gewächshaus und Frühbeet reinigen, damit Pilzkrankheiten und Schädlinge dort nicht überwintern können.

Genießt die herrlichen Spätsommertage in euren Gärten und lasst euch die frische Ernte schmecken!

Harmonische Grüße
Svenia

Veröffentlicht unter Gartentipps 09_September, Monatstipps | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Eine kleine fruchtige Idee für zwischendurch: Birnensaft-Eiswürfel

Hallo ihr Lieben, kennt ihr das? Ihr habt zu viele Früchte im Garten oder einfach zu viele gekauft und möchtet nicht, dass sie verderben. Da habe ich einen ganz einfachen und leckeren Tipp für euch: Birnensaft-Eiswürfel. Sie verleihen jedem Getränk das gewisse fruchtige Etwas. Und das Beste ist: Sie sind einfach zuzubereiten und ihr könnt das mit euren Lieblingsfrüchten nach Belieben ausprobieren! Natürlich funktioniert das mit fast allen Obstsorten, die das Herz begehrt.

Warum Dampfentsaften so gut ist
Wenn du deine Birnen mit einer Multifunktions-Küchenmaschine wie dem Monsieur Cuisine, Thermomix oder Cookit verarbeitest, nutzt du in der Regel den Dampfgaraufsatz. Bei diesen Geräten erfolgt die Saftextraktion durch schonendes Dampfgaren, nicht durch bloßes Zerkleinern. Das hat entscheidende Vorteile:

  • Höchste Nährstoffschonung: Der heiße Wasserdampf bringt die Fruchtzellen sanft zum Platzen, ohne die Früchte zu „kochen“. Dadurch bleiben hitzeempfindliche Vitamine, Mineralstoffe und die natürlichen Fruchtaromen viel besser erhalten als bei herkömmlichen Methoden.
  • Kein Zuckerzusatz nötig: Durch das schonende Verfahren wird die natürliche Süße der Birnen perfekt konzentriert. Der Saft schmeckt auch ohne ein einziges Gramm zugesetzten Zucker unglaublich aromatisch und süß.
  • Hohe Saftausbeute: Der Dampf extrahiert den Saft sehr effizient aus dem Fruchtfleisch.
  • Klarer Saft: Der gewonnene Saft ist wunderbar klar und frei von Fruchtfleischresten oder Trübstoffen.

Zubereitung mit einer Multifunktions-Küchenmaschine
Für Besitzer einer Küchenmaschine mit Kochfunktion (wie Monsieur Cuisine, Thermomix oder Cookit) und Dampfgaraufsatz funktioniert es so:

  1. Birnen vorbereiten: Wasche die Birnen gründlich und entferne die Stiele. Schneide sie in grobe Stücke, die gut in den Dampfgaraufsatz deines Gerätes passen. Kerngehäuse und Schale können meistens dranbleiben, da der Saft ja nach unten abläuft.
  2. Wasser einfüllen und Aufsatz montieren: Fülle die erforderliche Menge Wasser in den Mixtopf deines Gerätes (siehe Bedienungsanleitung für „Dampfgaren/ Entsaften“). Setze den Dampfgaraufsatz auf.
  3. Saft extrahieren: Gib die Birnenstücke in den Dampfgaraufsatz und verschließe ihn. Starte das entsprechende Programm für Dampfgaren (bei Thermomix z.B. Varoma, Stufe 1). Durch den aufsteigenden Dampf werden die Birnen entsaftet. Der Saft wird in der Regel in einem speziellen Garkörbchen oder einem Auffangbehälter innerhalb des Gerätes aufgefangen, ohne Zuckerzusatz.
  4. Einfrieren: Fülle den reinen, klaren Birnensaft in Eiswürfelbehälter und stelle sie ins Gefrierfach.
  5. Umfüllen: Sobald die Eiswürfel fest sind, nimm sie aus den Behältern und fülle sie in Gefrierbeutel um. So hast du immer einen Vorrat an fruchtigen Eiswürfeln parat.

Zubereitung ohne Multifunktions-Küchenmaschine
Auch ohne eine solche Küchenmaschine kannst du leckere Birnensaft-Eiswürfel herstellen. Hier ist eine einfache Möglichkeit:

  1. Birnen vorbereiten: Wasche die Birnen und entferne die Stiele. Schneide sie in kleine Stücke.
  2. Pürieren: Gib die Birnenstücke in einen Mixer oder püriere sie mit einem Pürierstab.
  3. Saft abseihen: Lege ein feines Sieb mit einem sauberen Passiertuch (oder Geschirrtuch) aus und stelle es über eine Schüssel. Gebt das Birnenpüree in das Sieb und lasst den Saft ablaufen. Drücke das Püree vorsichtig aus, um möglichst viel Saft zu gewinnen.
  4. Einfrieren und Umfüllen: Gehe genauso vor wie oben beschrieben (4 und 5).

Egal für welche Zubereitungsart du dich entscheidest, das Ergebnis sind fruchtige Birnensaft-Eiswürfel, die deinen Getränken eine wunderbare Note verleihen. Probiere sie in Mineralwasser, lauwarmem Tee oder einem sommerlichen Cocktail und genieße den feinen Geschmack!

Herzlichst eure

          Svenia

Veröffentlicht unter Rezepte | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Saftiger Birnenkuchen direkt im Garten zubereitet

Hallo Ihr Lieben,

wenn sich die Zweige der Birnenbäume unter dem Gewicht der prallen Birnen biegen,  gibt es im Gartenjahr kaum etwas Schöneres, als die frisch gepflückten Früchte direkt im Garten zu verarbeiten. Frisch vom Baum schmecken Birnen knackig, saftig und mild.

Um das zarte Fruchtaroma nicht zu überdecken, braucht es keinen komplizierten Kuchen. Ein schneller, Rührteig reicht völlig aus. Das Tolle an frisch geernteten Birnen ist zudem ihre natürliche Bekömmlichkeit. Da sie direkt verarbeitet werden, enthalten sie kaum Histamin und sind – in Kombination mit frischer Sahne und Weinstein-Backpulver – sanft zum Magen und rundum verträglich.

Besonders für eine kleine Auszeit nach der Gartenarbeit ist diese handliche Variante aus der Heißluftfritteuse (Airfryer) ideal: Der Kuchen backt in einer kleinen 18-cm-Form schnell durch.

Birnen-Rührkuchen (Kleine Form: Ø 18 cm)

Zutaten:

  • 1–2 frische Birnen (aus dem Garten, geschält, entkernt und in feine Spalten geschnitten)
  • 125 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 100 ml flüssige Schlagsahne (ersetzt Butter und Milch für extra Saftigkeit)
  • 60 g Zucker
  • 2 kleine frische Eier
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Msp. Bourbon-Vanille
  • 1 kleine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Teig anrühren: Eier, Zucker, Bourbon-Vanille und Salz 2–3 Minuten mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Anschließend die flüssige Schlagsahne kurz unterrühren.
  2. Mehl unterheben: Mehl mit dem Weinstein-Backpulver mischen und nur kurz unter den Teig rühren, bis eine glatte Masse entsteht.
  3. Belegen und Backen: Den Teig in eine gefettete 18-cm-Springform füllen. Die frischen Birnenspalten kreisförmig auflegen und leicht andrücken.
  4. Airfryer: Im vorgeheizten Airfryer bei 160 °C ca. 30 bis 35 Minuten backen. (Tipp: Nach 20–25 Minuten kurz hineinschauen und bei Bedarf die Form locker mit Backpapier abdecken, damit die Birnen nicht zu dunkel werden).

Tipp zur Formgröße:
Möchtet ihr den Kuchen für ein größeres Kaffeetrinken mit Familie oder Gartenfreunden backen?

Klassische Springform (Ø 24–26 cm) oder Kastenform (ca. 25–30 cm):
Die Zutatenmenge lässt sich ganz einfach verdoppeln (250 g Mehl, 200 ml Sahne, 120 g Zucker, 3–4 Eier, 2 TL Weinstein-Backpulver und 3–4 Birnen).

Backofen statt Airfryer:
Bei einer großen Form empfiehlt sich das Backen im herkömmlichen Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 40 bis 50 Minuten (Stäbchenprobe machen).

Ich wünsche euch eine schöne Kaffeepause!

Herzlichst eure
Svenia

Veröffentlicht unter Rezepte | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Gartentipps im August – Montatsübersicht

Hallo Ihr Lieben,

es ist kaum zu glauben, dass das Jahr schon so weit vorangeschritten ist, und wir jetzt schon Mitte August haben. Unglaublich, wie die Zeit rennt.

Und auch wenn es bei der Hitze schwer fällt, stehen so einige Dinge im Garten an: Schnappt euch am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden eure Handschuhe und eine Tasse Tee – denn jetzt im Spätsommer stellen wir die Weichen für eine reiche Ernte im Herbst und einen blütenreichen Start ins nächste Jahr.

1. Pflege und Formschnitt
Nach dem sommerlichen Wachstumsschub brauchen einige Gehölze und Beerensträucher einen gezielten Rückschnitt:

Obst und Beeren

  • Heidelbeeren: Leicht auslichten, um für gute Belüftung und Licht zu sorgen
  • Süß- und Sauerkirschen: Direkt nach der Ernte schneiden, das fördert die Wundheilung
  • Brombeeren: Abgetragene Fruchtruten bodennah entfernen, neue einjährige Ruten anbinden

Ziersträucher und Kletterer

  • Blauregen (Wisteria): Lange Seitentriebe auf ca. 40–50 cm (etwa 5 bis 6 Blätter) einkürzen, um den Blütenansatz fürs nächste Jahr zu stärken
  • Hartriegel: Durch einen Auslichtungsschnitt in Form halten
  • Einmalblühende Kletter- und Schnittrosen jetzt nach der Blüte zurückschneiden und altes Holz entfernen

2. Aussaat im August
Viele Beete werden nach der ersten Ernte frei – perfekt um die Beete wieder neu zu bepflanzen.

Gemüse, Salate und Kräuter
Jetzt kommen Herbstklassiker und frisches Grün in die Erde:

  • Gemüse: Kohlrabi, Mangold, Grünkohl, Chinakohl, Pak Choi, Möhren, Rettich, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln, Radieschen
  • Kräuter: Petersilie (keimt im feuchten, warmen Boden wunderbar)
  • Salate für kältere Tage: Rucola, Radicchio, Spinat sowie die perfekten Herbst-/Wintersalate Feldsalat und Winterpostelein (Portulak)

Blumenwiesen für Spätblüher und für die Bienen

  • Kornblume, Ringelblume (Calendula) und Kamille können direkt ausgesät werden

Gründüngung zur Stärkung für den Boden

  • Auf abgeernteten Beeten verhindern Gründüngungspflanzen wie Senf, Phacelia (Bienenfreund), Lupinen und Klee Unkrautwuchs, lockern das Erdreich und reichern wertvolle Nährstoffe an

3. Pflanzen und vermehren
Der warme Boden im August sorgt dafür, dass Neupflanzungen vor dem Winter noch zügig und tief anwurzeln:

  • Erdbeeren: Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für neue Erdbeerbeete, damit ihr im nächsten Jahr saftige Früchte ernten könnt
  • Beerenobst: Heidelbeeren in ein saures Beet bzw. Rhododendron-Erde setzen
  • Gartenvielfalt: Stauden, Hecken und Bodendecker einpflanzen (gut wässern!)
  • Stauden teilen: Frühjahrsblüher, die inzwischen verblüht und eingezogen sind, lassen sich jetzt hervorragend durch Teilung verjüngen und vermehren

4. Erntezeit!
Jetzt zahlt sich die Mühe des ganzen Frühlings aus – die Körbe füllen sich fast wie von selbst:

  • Aus dem Gemüsegarten: Tomaten, Chilis, Rote Bete, Gurken, Busch- und Stangenbohnen, Fenchel und die ersten Frühkartoffeln
  • Süßes vom Baum und Strauch: Aprikosen, Mirabellen, Pfirsiche, Sommeräpfel und späte Beeren naschen oder zu Marmeladen und Vorräten einkochen

5. Rundum-Versorgung und Bodenpflege
Letzte Düngergaben:

  • Rasen: Ein letztes Mal vor dem Herbst versorgen (idealerweise ab Ende August/September mit speziellem Kalium-Herbstrasendünger zur Stärkung gegen Frost)
  • Tomaten, Chili und Paprika: Letzte Nährstoffgabe verabreichen, damit die Pflanzen die Energie nun in die Fruchtreife statt in neue Triebe stecken
  • Mulchen gegen Hitze: Gemüsebeete mit Rasenschnitt oder Stroh mulchen. Das schützt den Boden vor dem Austrocknen, spart Gießwasser und hält die Erde locker und lebendig

Genießt die warmen Sommertage zwischen duftenden Blüten und süßem Naschobst!

Harmonische Grüße
Svenia

Veröffentlicht unter Gartentipps 08_August, Monatstipps | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentar hinterlassen

Gartentipps im Juli

Oh, ich liebe den Juli! Sommer, Sonne, Meer und tolle, leckere Früchte und Beeren! Herrlich!

Letztes Wochenende konnten wir reichlich ernten: Johannisbeeren, dunkle Mirabellen, Erbsen, Knoblauch, Bohnen und Gurken. Es ist einfach wundervoll zu sehen und zu schmecken, was aus den kleinen Samen und Pflänzchen gewachsen ist. 🥰

Da ich euch schon einen sehr umfangreichen Artikel mit allen Gartentipps für diesen Monat verfasst habe, verlinke ich ihn euch einfach hier – so bleibt heute etwas Raum für die anderen schönen Seiten des Gärtnerns.

Zum Beispiel für die tiefste Entspannung, die ich dort immer wieder erlebe. Ich liebe es, am Wochenende voll und ganz in meinen Garten einzutauchen: ohne Musik, ohne Smartphone, ohne Fernsehen. Einfach nur da sein und die Natur genießen. Den ganzen Tag an der frischen Luft sein und mich bewegen – der perfekte Ausgleich zum Bürojob! Zugegeben, manchmal bin ich nach so einem Wochenende körperlich ziemlich KO … aber dafür überglücklich und rundum zufrieden.

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche! Vielleicht sehen wir uns ja am Wochenende im Garten?

Herzlichst eure
Svenia

Veröffentlicht unter Gartentipps 07_Juli | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Gartenarbeiten im Mai

Veröffentlicht unter Monatstipps | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

Gartenarbeiten im April

Veröffentlicht unter Monatstipps | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Frohe Ostern – Ausmalbild zum Osterfest

Hallo Ihr Lieben,

wir wünschen Euch und Euren Lieben ein super schönes Osterfest!

Ausmalbild zum Herunterladen – viel Freude damit!

*die Bilder sind KI generiert

Veröffentlicht unter Dies und Das | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen