Gartentipps im September – Monatsübersicht

Hallo Ihr Lieben, der Sommer verabschiedet sich langsam, und der September taucht unsere Gärten in ein wunderbares Farbenmeer. Die kühleren Tage laden dazu ein, wieder richtig aktiv zu werden, denn jetzt ist die richtige Zeit, um die Fülle der Saison auszukosten und gleichzeitig die Weichen für ein blühendes und ertragreiches nächstes Jahr zu stellen.

Pflege und Formschnitt
Nach dem Spätsommer brauchen einige Pflanzen jetzt etwas Zuwendung und den passenden Schnitt:

  • Stauden: Verblühte Stauden können jetzt zurückgeschnitten werden. Falls sie zu groß geworden sind, lassen sie sich durch Teilung hervorragend verjüngen und vermehren.
  • Beerenobst: Bei Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren steht jetzt ein ordentlicher Pflegeschnitt an.

Aussaat im September
Die ersten Beete leeren sich – perfekt für eine späte Aussaat oder zur Vorbereitung des Bodens:

  • Gemüse und Salate: Rettich, Radieschen und Spinat sowie die klassischen Wintersalate wie Feldsalat und Winterpostelein können jetzt noch in die Erde.
  • Blumen: Für die Blütenpracht im nächsten Jahr werden jetzt Fingerhut und der leuchtend Gelbe Scheinmohn gesät.
  • Gründüngung: Offene Flächen schützt man am besten mit Senf, Lupinen, Phacelia oder Klee. Das lockert den Boden tiefgründig und schützt vor Nährstoffverlust durch den Herbstregen.

 

Pflanzen und vermehren
Der Frühling beginnt im Herbst! Was jetzt in den feuchtwarmen Boden kommt, wächst bis zum Winter noch gut an:

  • Knollen und Zwiebeln: Knoblauchzehen für die nächste Ernte stecken. Auch die Blumenzwiebeln für das Frühjahr (Tulpen, Narzissen, Schneeglöckchen, Krokusse) dürfen ab jetzt in die Erde.
  • Herbstzauber und Gehölze: Herbststauden wie Herbstanemonen, Astern und Sonnenhut einpflanzen. Auch frostharte Gehölze wurzeln jetzt optimal an.
  • Johannisbeeren vermehren: Einfach kräftige, gut verholzte Steckhölzer von den Sträuchern abschneiden und in die Erde stecken, um ganz unkompliziert neue Sträucher heranzuziehen.

Erntezeit!
Die Mühe der letzten Monate zahlt sich aus:

  • Gemüse: Tomaten, Paprika und Zuckermais sind bereit für die Küche.
  • Obst: Äpfel und Birnen sind reif und wollen gepflückt werden.
  • Mein Tipp: Unbedingt Hagebutten ernten! Daraus lässt sich eine leckere Hagebuttenmarmelade zaubern – das Rezept folgt in der nächsten Woche.

Wintervorbereitung
Langsam wird es Zeit, den Garten für die kühlere Saison vorzubereiten:

  • Tiere unterstützen: Das Igelhaus an einem ruhigen Ort unter Hecken aufstellen. Nistkästen der Vögel gründlich reinigen, damit sie als parasitenfreier Winterschlafplatz dienen.
  • Obstbäume schützen: Rechtzeitig Leimringe an den Stämmen anbringen, um sie vor dem Frostspanner zu bewahren.
  • Letzte Rasenpflege: Eine letzte Düngung für dieses Jahr (am besten mit kaliumbetontem Herbstdünger) ausbringen. Kahle Stellen können bei dem noch warmen Boden problemlos nachgesät werden.
  • Klar Schiff machen: Gewächshaus und Frühbeet reinigen, damit Pilzkrankheiten und Schädlinge dort nicht überwintern können.

Genießt die herrlichen Spätsommertage in euren Gärten und lasst euch die frische Ernte schmecken!

Harmonische Grüße
Svenia

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Eine kleine fruchtige Idee für zwischendurch: Birnensaft-Eiswürfel

Hallo ihr Lieben, kennt ihr das? Ihr habt zu viele Früchte im Garten oder einfach zu viele gekauft und möchtet nicht, dass sie verderben. Da habe ich einen ganz einfachen und leckeren Tipp für euch: Birnensaft-Eiswürfel. Sie verleihen jedem Getränk das gewisse fruchtige Etwas. Und das Beste ist: Sie sind einfach zuzubereiten und ihr könnt das mit euren Lieblingsfrüchten nach Belieben ausprobieren! Natürlich funktioniert das mit fast allen Obstsorten, die das Herz begehrt.

Warum Dampfentsaften so gut ist
Wenn du deine Birnen mit einer Multifunktions-Küchenmaschine wie dem Monsieur Cuisine, Thermomix oder Cookit verarbeitest, nutzt du in der Regel den Dampfgaraufsatz. Bei diesen Geräten erfolgt die Saftextraktion durch schonendes Dampfgaren, nicht durch bloßes Zerkleinern. Das hat entscheidende Vorteile:

  • Höchste Nährstoffschonung: Der heiße Wasserdampf bringt die Fruchtzellen sanft zum Platzen, ohne die Früchte zu „kochen“. Dadurch bleiben hitzeempfindliche Vitamine, Mineralstoffe und die natürlichen Fruchtaromen viel besser erhalten als bei herkömmlichen Methoden.
  • Kein Zuckerzusatz nötig: Durch das schonende Verfahren wird die natürliche Süße der Birnen perfekt konzentriert. Der Saft schmeckt auch ohne ein einziges Gramm zugesetzten Zucker unglaublich aromatisch und süß.
  • Hohe Saftausbeute: Der Dampf extrahiert den Saft sehr effizient aus dem Fruchtfleisch.
  • Klarer Saft: Der gewonnene Saft ist wunderbar klar und frei von Fruchtfleischresten oder Trübstoffen.

Zubereitung mit einer Multifunktions-Küchenmaschine
Für Besitzer einer Küchenmaschine mit Kochfunktion (wie Monsieur Cuisine, Thermomix oder Cookit) und Dampfgaraufsatz funktioniert es so:

  1. Birnen vorbereiten: Wasche die Birnen gründlich und entferne die Stiele. Schneide sie in grobe Stücke, die gut in den Dampfgaraufsatz deines Gerätes passen. Kerngehäuse und Schale können meistens dranbleiben, da der Saft ja nach unten abläuft.
  2. Wasser einfüllen und Aufsatz montieren: Fülle die erforderliche Menge Wasser in den Mixtopf deines Gerätes (siehe Bedienungsanleitung für „Dampfgaren/ Entsaften“). Setze den Dampfgaraufsatz auf.
  3. Saft extrahieren: Gib die Birnenstücke in den Dampfgaraufsatz und verschließe ihn. Starte das entsprechende Programm für Dampfgaren (bei Thermomix z.B. Varoma, Stufe 1). Durch den aufsteigenden Dampf werden die Birnen entsaftet. Der Saft wird in der Regel in einem speziellen Garkörbchen oder einem Auffangbehälter innerhalb des Gerätes aufgefangen, ohne Zuckerzusatz.
  4. Einfrieren: Fülle den reinen, klaren Birnensaft in Eiswürfelbehälter und stelle sie ins Gefrierfach.
  5. Umfüllen: Sobald die Eiswürfel fest sind, nimm sie aus den Behältern und fülle sie in Gefrierbeutel um. So hast du immer einen Vorrat an fruchtigen Eiswürfeln parat.

Zubereitung ohne Multifunktions-Küchenmaschine
Auch ohne eine solche Küchenmaschine kannst du leckere Birnensaft-Eiswürfel herstellen. Hier ist eine einfache Möglichkeit:

  1. Birnen vorbereiten: Wasche die Birnen und entferne die Stiele. Schneide sie in kleine Stücke.
  2. Pürieren: Gib die Birnenstücke in einen Mixer oder püriere sie mit einem Pürierstab.
  3. Saft abseihen: Lege ein feines Sieb mit einem sauberen Passiertuch (oder Geschirrtuch) aus und stelle es über eine Schüssel. Gebt das Birnenpüree in das Sieb und lasst den Saft ablaufen. Drücke das Püree vorsichtig aus, um möglichst viel Saft zu gewinnen.
  4. Einfrieren und Umfüllen: Gehe genauso vor wie oben beschrieben (4 und 5).

Egal für welche Zubereitungsart du dich entscheidest, das Ergebnis sind fruchtige Birnensaft-Eiswürfel, die deinen Getränken eine wunderbare Note verleihen. Probiere sie in Mineralwasser, lauwarmem Tee oder einem sommerlichen Cocktail und genieße den feinen Geschmack!

Herzlichst eure

          Svenia

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Saftiger Birnenkuchen direkt im Garten zubereitet

Hallo Ihr Lieben,

wenn sich die Zweige der Birnenbäume unter dem Gewicht der prallen Birnen biegen,  gibt es im Gartenjahr kaum etwas Schöneres, als die frisch gepflückten Früchte direkt im Garten zu verarbeiten. Frisch vom Baum schmecken Birnen knackig, saftig und mild.

Um das zarte Fruchtaroma nicht zu überdecken, braucht es keinen komplizierten Kuchen. Ein schneller, Rührteig reicht völlig aus. Das Tolle an frisch geernteten Birnen ist zudem ihre natürliche Bekömmlichkeit. Da sie direkt verarbeitet werden, enthalten sie kaum Histamin und sind – in Kombination mit frischer Sahne und Weinstein-Backpulver – sanft zum Magen und rundum verträglich.

Besonders für eine kleine Auszeit nach der Gartenarbeit ist diese handliche Variante aus der Heißluftfritteuse (Airfryer) ideal: Der Kuchen backt in einer kleinen 18-cm-Form schnell durch.

Birnen-Rührkuchen (Kleine Form: Ø 18 cm)

Zutaten:

  • 1–2 frische Birnen (aus dem Garten, geschält, entkernt und in feine Spalten geschnitten)
  • 125 g Weizen- oder Dinkelmehl
  • 100 ml flüssige Schlagsahne (ersetzt Butter und Milch für extra Saftigkeit)
  • 60 g Zucker
  • 2 kleine frische Eier
  • 1 TL Weinstein-Backpulver
  • 1 Msp. Bourbon-Vanille
  • 1 kleine Prise Salz

Zubereitung:

  1. Teig anrühren: Eier, Zucker, Bourbon-Vanille und Salz 2–3 Minuten mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Anschließend die flüssige Schlagsahne kurz unterrühren.
  2. Mehl unterheben: Mehl mit dem Weinstein-Backpulver mischen und nur kurz unter den Teig rühren, bis eine glatte Masse entsteht.
  3. Belegen und Backen: Den Teig in eine gefettete 18-cm-Springform füllen. Die frischen Birnenspalten kreisförmig auflegen und leicht andrücken.
  4. Airfryer: Im vorgeheizten Airfryer bei 160 °C ca. 30 bis 35 Minuten backen. (Tipp: Nach 20–25 Minuten kurz hineinschauen und bei Bedarf die Form locker mit Backpapier abdecken, damit die Birnen nicht zu dunkel werden).

Tipp zur Formgröße:
Möchtet ihr den Kuchen für ein größeres Kaffeetrinken mit Familie oder Gartenfreunden backen?

Klassische Springform (Ø 24–26 cm) oder Kastenform (ca. 25–30 cm):
Die Zutatenmenge lässt sich ganz einfach verdoppeln (250 g Mehl, 200 ml Sahne, 120 g Zucker, 3–4 Eier, 2 TL Weinstein-Backpulver und 3–4 Birnen).

Backofen statt Airfryer:
Bei einer großen Form empfiehlt sich das Backen im herkömmlichen Ofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für ca. 40 bis 50 Minuten (Stäbchenprobe machen).

Ich wünsche euch eine schöne Kaffeepause!

Herzlichst eure
Svenia

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Gartentipps im August – Montatsübersicht

Hallo Ihr Lieben,

es ist kaum zu glauben, dass das Jahr schon so weit vorangeschritten ist, und wir jetzt schon Mitte August haben. Unglaublich, wie die Zeit rennt.

Und auch wenn es bei der Hitze schwer fällt, stehen so einige Dinge im Garten an: Schnappt euch am besten in den kühleren Morgen- oder Abendstunden eure Handschuhe und eine Tasse Tee – denn jetzt im Spätsommer stellen wir die Weichen für eine reiche Ernte im Herbst und einen blütenreichen Start ins nächste Jahr.

1. Pflege und Formschnitt
Nach dem sommerlichen Wachstumsschub brauchen einige Gehölze und Beerensträucher einen gezielten Rückschnitt:

Obst und Beeren

  • Heidelbeeren: Leicht auslichten, um für gute Belüftung und Licht zu sorgen
  • Süß- und Sauerkirschen: Direkt nach der Ernte schneiden, das fördert die Wundheilung
  • Brombeeren: Abgetragene Fruchtruten bodennah entfernen, neue einjährige Ruten anbinden

Ziersträucher und Kletterer

  • Blauregen (Wisteria): Lange Seitentriebe auf ca. 40–50 cm (etwa 5 bis 6 Blätter) einkürzen, um den Blütenansatz fürs nächste Jahr zu stärken
  • Hartriegel: Durch einen Auslichtungsschnitt in Form halten
  • Einmalblühende Kletter- und Schnittrosen jetzt nach der Blüte zurückschneiden und altes Holz entfernen

2. Aussaat im August
Viele Beete werden nach der ersten Ernte frei – perfekt um die Beete wieder neu zu bepflanzen.

Gemüse, Salate und Kräuter
Jetzt kommen Herbstklassiker und frisches Grün in die Erde:

  • Gemüse: Kohlrabi, Mangold, Grünkohl, Chinakohl, Pak Choi, Möhren, Rettich, Zwiebeln und Frühlingszwiebeln, Radieschen
  • Kräuter: Petersilie (keimt im feuchten, warmen Boden wunderbar)
  • Salate für kältere Tage: Rucola, Radicchio, Spinat sowie die perfekten Herbst-/Wintersalate Feldsalat und Winterpostelein (Portulak)

Blumenwiesen für Spätblüher und für die Bienen

  • Kornblume, Ringelblume (Calendula) und Kamille können direkt ausgesät werden

Gründüngung zur Stärkung für den Boden

  • Auf abgeernteten Beeten verhindern Gründüngungspflanzen wie Senf, Phacelia (Bienenfreund), Lupinen und Klee Unkrautwuchs, lockern das Erdreich und reichern wertvolle Nährstoffe an

3. Pflanzen und vermehren
Der warme Boden im August sorgt dafür, dass Neupflanzungen vor dem Winter noch zügig und tief anwurzeln:

  • Erdbeeren: Jetzt ist der optimale Zeitpunkt für neue Erdbeerbeete, damit ihr im nächsten Jahr saftige Früchte ernten könnt
  • Beerenobst: Heidelbeeren in ein saures Beet bzw. Rhododendron-Erde setzen
  • Gartenvielfalt: Stauden, Hecken und Bodendecker einpflanzen (gut wässern!)
  • Stauden teilen: Frühjahrsblüher, die inzwischen verblüht und eingezogen sind, lassen sich jetzt hervorragend durch Teilung verjüngen und vermehren

4. Erntezeit!
Jetzt zahlt sich die Mühe des ganzen Frühlings aus – die Körbe füllen sich fast wie von selbst:

  • Aus dem Gemüsegarten: Tomaten, Chilis, Rote Bete, Gurken, Busch- und Stangenbohnen, Fenchel und die ersten Frühkartoffeln
  • Süßes vom Baum und Strauch: Aprikosen, Mirabellen, Pfirsiche, Sommeräpfel und späte Beeren naschen oder zu Marmeladen und Vorräten einkochen

5. Rundum-Versorgung und Bodenpflege
Letzte Düngergaben:

  • Rasen: Ein letztes Mal vor dem Herbst versorgen (idealerweise ab Ende August/September mit speziellem Kalium-Herbstrasendünger zur Stärkung gegen Frost)
  • Tomaten, Chili und Paprika: Letzte Nährstoffgabe verabreichen, damit die Pflanzen die Energie nun in die Fruchtreife statt in neue Triebe stecken
  • Mulchen gegen Hitze: Gemüsebeete mit Rasenschnitt oder Stroh mulchen. Das schützt den Boden vor dem Austrocknen, spart Gießwasser und hält die Erde locker und lebendig

Genießt die warmen Sommertage zwischen duftenden Blüten und süßem Naschobst!

Harmonische Grüße
Svenia

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Gartentipps im Juli

Oh, ich liebe den Juli! Sommer, Sonne, Meer und tolle, leckere Früchte und Beeren! Herrlich!

Letztes Wochenende konnten wir reichlich ernten: Johannisbeeren, dunkle Mirabellen, Erbsen, Knoblauch, Bohnen und Gurken. Es ist einfach wundervoll zu sehen und zu schmecken, was aus den kleinen Samen und Pflänzchen gewachsen ist. 🥰

Da ich euch schon einen sehr umfangreichen Artikel mit allen Gartentipps für diesen Monat verfasst habe, verlinke ich ihn euch einfach hier – so bleibt heute etwas Raum für die anderen schönen Seiten des Gärtnerns.

Zum Beispiel für die tiefste Entspannung, die ich dort immer wieder erlebe. Ich liebe es, am Wochenende voll und ganz in meinen Garten einzutauchen: ohne Musik, ohne Smartphone, ohne Fernsehen. Einfach nur da sein und die Natur genießen. Den ganzen Tag an der frischen Luft sein und mich bewegen – der perfekte Ausgleich zum Bürojob! Zugegeben, manchmal bin ich nach so einem Wochenende körperlich ziemlich KO … aber dafür überglücklich und rundum zufrieden.

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche! Vielleicht sehen wir uns ja am Wochenende im Garten?

Herzlichst eure
Svenia

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Gartenarbeiten im Mai

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Gartenarbeiten im April

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Frohe Ostern – Ausmalbild zum Osterfest

Hallo Ihr Lieben,

wir wünschen Euch und Euren Lieben ein super schönes Osterfest!

Ausmalbild zum Herunterladen – viel Freude damit!

*die Bilder sind KI generiert

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Gartentipps im März – Wilden Bärlauch erkennen, sammeln und im eigenen Garten ernten

Hallo Ihr Lieben,

vor einigen Tagen habe ich die ersten zarten Bärlauchblätter in meinem Garten entdecken können. Geht es euch auch so?  Ich kann es gar nicht erwarten sie endlich zu ernten und diesen ganz besonderen Geschmack zu genießen. Bärlauch läutet für mich den Frühling ein. In diesem Artikel erkläre ich euch, wie ihr Bärlauch von anderen giftigen Pflanzen unterscheidet und woran ihr seine Frische erkennt. Meine Lieblingsrezepte stelle ich euch gesondert ein unter den Rezepten ein.

Doch wo findet man ihn eigentlich, wie erkennt man ihn sicher und – noch viel besser – wie könnt ihr ihn ganz einfach im eigenen Garten anbauen?

In diesem Artikel erfahrt ihr, was ihr über den „wilden Knoblauch“ wissen müsst.

Was ist Bärlauch eigentlich?
Bärlauch (Allium ursinum) ist ein Verwandter von Schnittlauch, Zwiebel und Knoblauch. Seinen Namen verdankt er einer alten Legende, nach der Bären nach ihrem Winterschlaf als Erstes den Bärlauch fressen, um wieder zu Kräften zu kommen. Und genau so wirkt er auch auf uns: Er ist vollgepackt mit Vitamin C und wertvollen Mineralstoffen.

Bärlauch in der freien Natur – Wo und wie er wächst
In der Natur findet ihr Bärlauch vor allem in schattigen, feuchten Laubmisch- und Buchenwäldern. Er liebt nährstoffreiche Böden und breitet sich dort oft wie ein grüner Teppich aus.

  • Saison – Je nach Wetterlage von März bis etwa Mai.
  • Blüte – Sobald der Bärlauch blüht, verlieren die Blätter an Aroma und werden faserig. Erntet also am besten vor der Blüte!

Wichtig – Die Verwechslungsgefahr erkennen!
Das ist der Punkt, an dem ihr besonders achtsam sein müsst. Bärlauch hat zwei gefährliche Doppelgänger: das Maiglöckchen und die Herbstzeitlose. Beide sind hochgiftig.

So erkennt ihr den echten Bärlauch sicher:

  1. Der Duft-Test – Zerreibt ein Blatt zwischen den Fingern. Riecht es eindeutig nach Knoblauch? Dann ist es Bärlauch. (Vorsicht: Wenn eure Finger schon nach Knoblauch riechen, funktioniert der Test beim nächsten Blatt nicht mehr zuverlässig!).
  2. Das Blatt-Merkmal – Bärlauchblätter wachsen an einem einzelnen, dünnen Stiel aus dem Boden. Bei Maiglöckchen wachsen meist zwei Blätter an einem gemeinsamen Stängel.
  3. Die Unterseite – Die Blattunterseite beim Bärlauch ist matt-grün, während sie bei Maiglöckchen eher glänzt.

 Wenn ihr euch bei einem Blatt unsicher seid, lasst es bitte im Wald stehen!

Bärlauch kaufen – so erkennt ihr frischen Bärlauch im Supermarkt oder auf dem Wochenmarkt
Vielleicht habt ihr keinen Garten oder einen Wald in der Nähe. Dann ist es möglich auch im Biomarkt, auf dem Markt oder im Supermarkt Bärlauch einzukaufen.

Damit euer Pesto auch schmeckt, achtet beim Kauf unbedingt auf diese drei Dinge:

1. Der „Knack-Test“ Biegt ein Blatt ganz vorsichtig um. Ein frisches Bärlauchblatt sollte prall und elastisch sein. Fühlt es sich eher wie weiches Stoffgewebe an oder hängt schlaff herunter? Dann ist es schon zu alt. Frische Blätter „knacken“ fast ein bisschen, wenn man sie bricht.

2. Die Farbe und die Schnittstellen

  • Farbe: Die Blätter sollten ein kräftiges, sattes Dunkelgrün haben. Finger weg von Exemplaren mit gelben Rändern oder dunklen, matschigen Flecken.
  • Stielenden: Schaut euch den Bund unten genau an. Sind die Schnittstellen hell und sehen saftig aus? Wenn sie braun, trocken oder eingetrocknet sind, liegt der Bärlauch schon ein paar Tage im Regal.

3. Der Geruch – Reibt ganz vorsichtig an einem Blatt. Ihr solltet sofort eine intensive Knoblauchnote wahrnehmen. Riecht es nur nach „nassem Gras“ oder muffig, sind die ätherischen Öle bereits verflogen.

Ein kleiner Extra-Trick für zu Hause – Wenn ihr den Bärlauch gekauft habt, ihn aber nicht sofort verarbeiten könnt, gibt es einen Trick:

  • Feucht halten – Schlagt den Bund in ein feuchtes Küchentuch ein.
  • Gemüsefach – Legt ihn so in das Gemüsefach deines Kühlschranks.
  • Haltbarkeit – So bleibt er locker 2 bis 3 Tage knackig, als hättet ihr ihn gerade erst gepflückt.

Bärlauch im eigenen Garten anpflanzen
Wer kein Risiko eingehen will, holt sich den Wald einfach nach Hause. Bärlauch ist recht pflegeleicht, wenn man seinen natürlichen Lebensraum nachahmt.

  • Der Standort – Sucht euch ein schattiges bis halbschattiges Plätzchen, idealerweise unter Sträuchern oder Bäumen.
  • Der Boden – Der Boden sollte locker, humos und vor allem immer leicht feucht sein. Staunässe mag er allerdings gar nicht.
  • Anpflanzen – Ihr könnt im Herbst Zwiebeln setzen oder im Frühjahr kleine Töpfe mit Jungpflanzen kaufen. Da Bärlauch ein Kaltkeimer ist, ist die Aussaat mit Samen etwas für Geduldige – einfacher klappt es mit den Zwiebeln oder fertigen Pflanzen.

Pflege und Ernte im Garten
Bärlauch ist ein „Selbstläufer“. Wenn er sich einmal wohlfühlt, vermehrt er sich ganz von allein über seine Zwiebeln und Samen.

  • Düngen – Im Herbst könnt ihr einfach ein paar herabgefallene Blätter auf dem Beet liegen lassen – das ist der beste natürliche Dünger.
  • Richtig Ernten – Schneidet pro Pflanze immer nur ein bis zwei Blätter ab. So hat die Pflanze genug Kraft, um im nächsten Jahr wieder kräftig auszutreiben.

Habt ihr euren Korb schon voll? Dann schaut direkt bei meinem Pesto-Rezept vorbei und verarbeitet euren Schatz zu einer köstlichen Frühlingsspeise!
https://harmonic-lifetime.de/rezepte/baerlauch-so-einfach-stellt-ihr-euer-eigenes-pesto-her/

Viel Freude beim Suchen, Gärtnern und Genießen!
Svenia

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Bärlauch – So einfach stellt ihr euer eigenes Pesto her

Für mich läutet der Bärlauch offiziell den Frühling ein. Ich liebe diesen frischen Duft und den ganz besonderen, würzigen Geschmack. Wie schon in dem anderen Artikel über das Erkennen und den Anbau von Bärlauch angesprochen, möchte ich heute gern mein Lieblingsrezept mit euch teilen.

Außerdem verrate ich euch, wie ihr das Pesto haltbar macht und welche Getränke – ob mit oder ohne Alkohol – am besten dazu passen.

Das benötigt ihr für ein Glas Pesto (ca. 200-250 ml)

  • 150 g frischer Bärlauch
  • 150–200 ml hochwertiges Olivenöl – wählt ein mildes Öl, damit das feine Bärlauch-Aroma nicht überdeckt wird
  • 50 g Pinienkerne – Alternativ sind auch Walnüsse oder Cashewkerne sehr lecker
  • 50 g Hartkäse – Parmesan oder Pecorino (frisch gerieben)
  • 1 TL Salz
  • Ein Spritzer Zitronensaft – Das hilft, die grüne Farbe zu bewahren

Mein Tipp – So gelingt das Pesto besonders gut

  • Rösten – Röstet die Pinienkerne kurz in einer Pfanne ohne Fett an, bis sie duften. Das gibt ein viel besseres Aroma.
  • Trocknen – Achtet darauf, dass der Bärlauch nach dem Waschen wirklich trocken ist (Salatschleuder oder Küchentuch). Wasser im Pesto verringert die Haltbarkeit.
  • Haltbarkeit – Wenn ihr das Pesto im Kühlschrank lagert, bedeckt die Oberfläche immer mit einer dünnen Schicht Olivenöl. So hält es sich mehrere Wochen.

Schritt für Schritt zum perfekten Pesto

  • Vorbereiten und Trocknen – Wascht den Bärlauch gründlich. Ganz wichtig: Die Blätter müssen danach richtig trocken sein! Nutzt eine Salatschleuder oder tupft sie sanft in einem sauberen Küchentuch trocken. Bleibt zu viel Wasser haften, verbindet sich das Öl nicht richtig und das Pesto verdirbt schneller.
  • Rösten – Gebt die Kerne in eine Pfanne ohne Fett. Röstet sie bei mittlerer Hitze, bis sie goldbraun sind und herrlich duften. Aber Vorsicht: Sie brennen innerhalb von Sekunden an! Lasst sie danach kurz abkühlen.
  • Zerkleinern – Schneidet den Bärlauch grob vor und gebt ihn zusammen mit dem Öl in ein hohes Gefäß. Mixt alles kurz an. Tipp: Nicht zu lange pürieren, sonst können die Messer warm werden und das Öl wird bitter.
  • Verfeinern – Fügt nun die gerösteten Kerne und den Käse hinzu. Mixt nur noch so lange, bis eure Wunsch-Konsistenz erreicht ist – manche mögen es fein, andere lieben den Biss.
  • Abschmecken und Abfüllen – Mit Salz und Zitrone abschmecken und in ein sauberes, ausgekochtes Glas füllen. Drückt die Masse mit dem Löffel fest, damit keine Luftblasen bleiben.

Haltbarkeit und Vorrat für das ganze Jahr

Im Kühlschrank – Damit euer Pesto 2 bis 4 Wochen frisch bleibt, bedeckt die Oberfläche im Glas immer mit einer ca. 0,5 cm dicken Schicht Olivenöl. Das versiegelt luftdicht. Nach jeder Entnahme einfach den Rand säubern und wieder etwas Öl nachgießen.

Einfrieren – meine 3 besten Methoden

  • Die Eiswürfel-Variante – Pesto in Förmchen einfrieren und nach dem Festwerden in Beutel umfüllen. So könnt ihr sie gut portionieren (1–2 Würfel pro Pasta-Portion).
  • Die flache Platte – Pesto im Gefrierbeutel ganz flach ausstreichen. So könnt ihr später einfach Stücke abbrechen und es taut blitzschnell auf.
  • Im Glas – Nutzt Gläser mit geraden Wänden und füllt sie nur zu 3/4, damit das Glas beim Ausdehnen nicht platzt.

Mein Tipp – Wenn ihr wisst, dass ihr das Pesto einfriert, lasst den Käse erst mal weg. Er kann im Frost krümelig werden. Mischt ihn einfach frisch unter die heiße Pasta – das schmeckt viel intensiver! Gefroren hält sich das Pesto problemlos 6 bis 12 Monate.

Was passt dazu? (Essen & Trinken)

Kreative Ideen

  • Bärlauch-Butter – Mischt Pesto-Reste unter zimmerwarme Butter – Sie schmeckt sensationell auf frischem Baguette!
  • Marinade – Bestreicht Lachs oder Hähnchen vor dem Garen damit. Das hält das Fleisch saftig und gibt eine tolle Kruste.
  • Frühlings-Dip – Rührt 1–2 EL Pesto unter Quark oder Schmand für eure Pellkartoffeln.
  • Pesto-Dressing – Verlängert einen Teelöffel Pesto mit Essig und Öl für einen fantastischen Kick im Salat.

Die perfekten Begleiter im Glas – Da Bärlauch sehr intensiv ist, brauchen wir Frische als Gegenspieler:

  • Alkoholfrei: Ein spritziges Zitronen-Minz-Wasser, eine feinsäuerliche Rhabarber-Schorle oder eine kühle Gurken-Limonade.
  • Mit Alkohol – Ein klassischer Sauvignon Blanc (passt durch seine Kräuternoten perfekt), ein trockener Riesling oder ein kühles, hopfiges Pils.

Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Harmonische Grüße
Svenia

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