
Hallo Ihr Lieben! Draußen ist es noch frisch, aber die ersten Schneeglöckchen blitzen schon hervor. Die Gartensaison steht in den Startlöchern! Bevor es im März so richtig losgeht, ist jetzt im Februar der perfekte Moment für ein „Date“ mit eurem Gartenschuppen.
Haben eure Spaten, Scheren und Harken, aber auch die motorisierten Helfer wie Rasenmäher und Heckenschere den Winter gut überstanden? Es ist Zeit, euer Equipment zu prüfen und zu pflegen – und vielleicht auch, sich von einem alten „Schätzchen“ zu trennen.
Warum der Check gerade jetzt so wichtig ist
Bevor der große Ansturm im Garten losgeht, solltet ihr alles genau unter die Lupe nehmen. Warum? Weil Sauberkeit und Schärfe direkt über euren Ernteerfolg entscheiden:
- Pflanzengesundheit von Anfang an: Krankheitserreger und Pilzsporen überwintern gerne an schmutzigen Scheren. Wer jetzt desinfiziert, startet mit einer „weißen Weste“.
- Präzision statt Quetschung: Ein sauberer Schnitt heilt bis zu 30 % schneller. Stumpfes Werkzeug verursacht ausgefranste Wunden – ideale Eintrittspforten für Bakterien.
- Werterhalt: Rost lässt sich jetzt noch leicht entfernen, bevor er tief in das Material frisst.
In drei Schritte zum gepflegten Gartenwerkzeug
- Inventur & Diagnose: Behalten oder Erneuern?
Schaut euch jedes Teil genau an:
- Wann reicht Pflege? Bei oberflächlichem Flugrost oder schwergängigen Gelenken. Das bekommt ihr mit Öl und Bürste wieder hin.
- Wann ist Zeit für Neues? Bei tiefen Rissen im Holzstiel (Verletzungsgefahr!), großen Scharten in der Klinge oder völlig festsitzender Mechanik.
- Tipp beim Neukauf: Achtet auf Qualität (z. B. geschmiedeten Stahl). Günstiges Werkzeug muss häufiger ausgetauscht werden.
- Reinigen & Schärfen
- Weg mit dem Winterdreck: Entfernt verkrustete Erde mit einer Drahtbürste.
- Schärfen: Nutzt die Ruhe im Februar, um Spatenkanten und Scheren mit einem Wetzstein nachzuziehen. Ein scharfer Spaten sticht fast wie von selbst in den Boden!
- Desinfektion: Wischt die Klingen mit 70%igem Isopropanol ab (Details dazu weiter unten). So haben Altlasten aus dem Vorjahr keine Chance.
- Konservierung
- Für das Metall: Ballistol oder ökologisches Kamelienöl schützen vor Feuchtigkeit.
- Für die Holzstiele: Reibt sie mit Leinöl ein. Das macht das Holz geschmeidig, wasserabweisend und verhindert Blasen an den Händen.
Der Technik-Check: Rasenmäher & Co. pflegen
Nicht nur die Handwerkzeuge brauchen Liebe – auch eure motorisierten Helfer müssen fit gemacht werden.
Der Rasenmäher (Benzin oder Akku)
- Das Messer-Geheimnis: Prüft die Unterseite (Achtung: Vorher Zündkerzenstecker ziehen oder Akku raus!). Schartige Messer im Fachhandel schleifen und wuchten lassen.
- Sprit-Check: Alter Benzin zündet schlecht. Frischer Sprit wirkt oft Wunder.
- Sauberkeit: Kratzt verkrustetes Gras mit einem Holzspachtel ab, um Rost am Gehäuse zu vermeiden.
Die elektrische Heckenschere
- Harz lösen: Verklebte Messerleisten mit Pflegespray oder Isopropanol reinigen.
- Schmierung: Danach mit harzfreiem Öl (z. B. Ballistol) einsprühen und kurz laufen lassen.
Für alle elektrischen Geräte gilt:
- Sicherheit: Kabel auf Knicke oder Risse prüfen!
- Akku-Prüfen: Defekte Akkus sind gefährlich, wenn Sie geladen werden!
Was ist Isopropanol?
Isopropanol (IPA) ist hochkonzentrierter Reinigungsalkohol und der „Goldstandard“ für keimfreie Oberflächen.
- Warum 70 %? Diese Konzentration tötet Keime zuverlässiger ab als 100%iger Alkohol, da er besser in die Zellwände eindringt.
- Woher bekommt man es? Apotheke, Baumarkt (Lösungsmittel-Abteilung), Drogerie oder online.
- Sicherheit: Isopropanol ist leicht entzündlich! Nicht rauchen, gut lüften und von offenem Feuer fernhalten.
Anwendung:
- Sprühen: Ideal für zwischendurch (60 Sek. einwirken lassen, trockenwischen).
- Tauchbad: Für die Tiefenreinigung der Scherenklingen im Februar.
- Wichtig: Alkohol entfettet. Nach dem Desinfizieren immer ölen, um das Metall zu schützen!
Der Zauber-Eimer für die regelmäßige Reinigung und Pflege in
3 Sekunden!
So geht’s:
- Einen alten Eimer mit trockenem Sand füllen.
- Etwa 0,5 bis 1 Liter Pflanzenöl (z. B. Rapsöl) darübergießen und umrühren.
- Werkzeug nach der Arbeit 3- bis 5-mal kräftig hineinstecken. Der Sand schmirgelt den Dreck weg, das Öl versiegelt das Metall.
Harmonische Grüße
Svenia
P.S. Anbei eine kleine Einkaufsliste für den Baumarkt







etwas Schöneres als einen Spaziergang im Neuschnee. In solchen Augenblicken erinnere ich mich daran, wie herrlich es als Kind war, sich einfach rücklings in den Schnee zu werfen und Schnee-Engel zu machen. Einen Schneemann zu bauen, mit Freunden zu rodeln oder eine Schneeballschlacht anzuzetteln – das war pure Freude und Spaß.
Schnee ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern auch ein Segen für die Natur. Er fungiert als natürliche Isolierschicht. Unter der weißen Decke bleibt die Temperatur konstanter, was empfindliche Pflanzen und Wurzeln vor dem Austrocknen durch die eisigen Winde schützt. Zudem ist Schnee ein idealer Feuchtigkeitsspeicher.


